GR/ML ist niemals gefallen, Stimme und Faust der Nation!

GR/ML hat eine Weile nicht gebloggt. Dann eine Weile fremdgebloggt. Dann die BaHamas gelesen. In Übereinstimmung mit meinem guten Hetzer-Freund Jan Gerber wurde festgestellt, dass gegen Cliffcosmos („dass du selbst den Tod eines deutschen Hartz 4 Empfängers für deine antiamerikanische Hetzte nutzt“) und Prinzessin Konzuela („auf dem nachhauseweg versuchte ich alles zu verarbeiten,hatte es endlich geschafft mich auf etwas anderes zu konzentrieren,als ich zwei englischsprechenden juden begegneten.“ — zu erkennen wohl an ihren Hörnern auf der Stirn) „selbst die politische Ordnung der Bundesrepublik zu verteidigen sei. Schließlich räumt mir das Strafgesetzbuch ein Notwehrrecht ein.

Apropos: in der Zwischenzeit führte GR/ML einige angeregte Debatten über — nunja — GR/ML. Die Telis blieben vorerst stecken (vormerken: ich wünsche mir zu meinem 30. Geburtstag einen neuen), das fiese S-Wort nicht. GR/ML war im Gegensatz zum mädchenblog zwar niemals ein „offenes feministisches gemeinschaftsprojekt“, möchte sich jedoch entschuldigen bei allen, die er in der Vergangenheit unerhörterweise fies angepöbelt hat. Das war wirklich sowas von unerhört und fies von mir! Ihr werdet zukünftig einen ganz anderen GR/ML erleben. Meine Pöbelei ist künftig ehrlich, ihr dämlichen Penner! Wer das „unerhört“, „fies“, „scheiße“, „dumm“, „arrogant“, „schwul“ usw. findet, sollte aufhören zu bloggen — das zu erreichen ist ohnehin mein Begehr, wenn auch eher ein Fernziel. Zu viel noch haben Leute von ihren letzten langweiligen Schultagen und ihren neuesten hässlichen Toilettenwandbemalungen zu berichten. Zu voll ist noch der Blogsport-Planet. Und ich vernahm, bei Olifani seien wieder Zellen Plätze frei.

Freilich gibt es auch Gutes: Turbo hat aufgehört. Resist hat nicht wieder angefangen. Tylie ist so gut wie draußen. Clubmate ist Matsch. Aftershow fällt nichts mehr ein — sogar revanche („More apposite you can’t say…“) distanzierte sich. Am Rest ist GR/ML noch dran. Work in progress. Ihr politpennernden Blogficker.


3 Antworten auf “GR/ML ist niemals gefallen, Stimme und Faust der Nation!”


  1. 1 zeank 25. April 2007 um 14:12 Uhr

    *hach*

  2. 2 fän 26. April 2007 um 12:08 Uhr

    *thumbsup*

  3. 3 Marxismus-Hooliganismus 30. April 2007 um 0:13 Uhr

    Strangeboy fällt ja immer wieder durch ausgemachten Unsinn zum Thema soziale Bewegungen und Anti-G8-Mobilisierung auf, mit diesem Posting hat er allerdings ein ganz neues Niveau erreicht:

    „Ich glaube auch nicht, das es so etwaqs wie eine kollektive Schuld gibt, wohl aber ein kollektives Unterbewustsein. Und in Deutschland muss dieses Unterbewustsein, was ja über die Generationen in einem Land weitergegeben wird, daran errinnern, was die Vorfahren getan haben. Nur leider scheint in Deutschland dieses Unterbewustein eher von dem Gedanken oder dem Gefühl der Unschuld und dem “Wir haben nichts gewusst” Gedanken geprägt zu sein.
    Ich empfinde es also eher als positiv, wenn mensch sich seltsam nach solchen krassen Gesprächen fühlt, kenne ich es ja auch selbstt von mir. Denn das Erinnern an die Singularität der Shoa muss wach gehalten werden. Und wer, wenn nicht die Deutschen sollte das tun?“

    Tja wer wohl? Die Polen? Ach Quatsch die hatten keine Opfer.

    Sein Vorgängen hat allerdings nur einen Allgemeinposten wiederholt: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“ Zwar ein wenig unangebracht, wenn die eigenen antideutschen Freunde untereinander diskutieren, aber mensch kann ja mal vorsichtshalber ne Phrase hinterlassen. Preemptive strike quasi.

    Endlich bist du wieder da!

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.

Empfehlungen